Lebenslauf-Vorlage Ausbildung (Azubi): Beispiel & Tipps
Wer sich um einen Ausbildungsplatz bewirbt, hat selten viel Berufserfahrung – das wissen Ausbildungsbetriebe. Sie lesen deshalb anders: Welcher Schulabschluss steht an, welche Fächer liegen dir, welche Praktika und Nebenjobs zeigen, dass du anpackst? Ein guter Azubi-Lebenslauf ist kurz, ordentlich und ehrlich.
Unsere Empfehlung
Entry Focus
PremiumATS-sicherFoto-ModulWarum diese Vorlage
Schule und Praktika stehen vorne, Kenntnisse gut sichtbar – freundlich, klar und mit Platz für ein Foto. Die Reihenfolge der Abschnitte passt zu Bewerbungen ohne lange Berufserfahrung.
Beispiel für dein Kurzprofil
Das Kurzprofil steht direkt unter deinem Namen. Ersetze alles in eckigen Klammern durch deine eigenen Angaben.
Motivierte:r Schüler:in mit [voraussichtlichem Abschluss] im [Monat/Jahr], großem Interesse an [Beruf] und ersten praktischen Erfahrungen aus [Praktikum oder Nebenjob]. Zuverlässig, pünktlich und gern im Team – das zeigen [Nebenjob, Verein oder Ehrenamt]. Gesucht: ein Ausbildungsplatz als [Beruf] ab [Datum].
So sieht ein guter Lebenslauf als Ausbildung (Azubi) aus
Beispiel-Stichpunkte für die Berufserfahrung. Wo [Zahl] steht, gehört deine eigene Zahl hin – erfundene Werte fallen im Gespräch auf.
- Zweiwöchiges Schulpraktikum im Bereich [Beruf] bei [Firma]: Mithilfe bei [Aufgabe] und Einblick in den Arbeitsalltag
- Nebenjob als Aushilfe im Supermarkt: Warenverräumung und Kasse, zwei Schichten pro Woche
- Trainer-Assistenz im Fußballverein für eine Jugendmannschaft mit [Zahl] Kindern
- Mitglied der Schülervertretung: Organisation des Sommerfests mit [Zahl] Gästen
- Projektwoche Technik: Bau eines [Projekt] im Team, Präsentation vor der Klasse
- Ferienjob im Lager: Kommissionierung und Verpackung von Bestellungen
Fachliche Kenntnisse
- Sicherer Umgang mit Word, Excel und E-Mail
- Grundlagen in einem Fach, das zum Beruf passt (z. B. Mathe, Deutsch, Technik)
- Erste handwerkliche oder kaufmännische Erfahrung aus Praktika
- Fremdsprachen mit Niveau (z. B. Englisch B1)
- Führerschein (falls vorhanden, mit Klasse)
- Erfahrung aus Nebenjobs, z. B. Kasse, Lager, Service
Persönliche Stärken – mit Beleg
- Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit – belegt durch Praktikum oder Nebenjob
- Teamfähigkeit aus Sportverein, Schülervertretung oder Ehrenamt
- Lernbereitschaft, etwa durch selbst beigebrachte Programme oder Kurse
- Verantwortung, etwa bei der Betreuung jüngerer Geschwister oder im Verein
ATS-Schlüsselwörter für Ausbildung (Azubi)
Begriffe, die in Stellenanzeigen dieses Berufs häufig vorkommen. Übernimm nur, was auf dich zutrifft – am besten in der Formulierung der Anzeige, auf die du dich bewirbst.
- Ausbildung
- Auszubildende:r
- Schulabschluss
- Mittlere Reife
- Abitur
- Praktikum
- Nebenjob
- Ferienjob
- MS Office
- Teamfähigkeit
- Zuverlässigkeit
- Lernbereitschaft
- Führerschein
- Ehrenamt
Tipps für deinen Lebenslauf als Ausbildung (Azubi)
- Schreib deinen Schulabschluss mit voraussichtlichem Datum, wenn du noch zur Schule gehst: „Mittlere Reife, voraussichtlich 06/2027“. Noten nur angeben, wenn sie dich stützen.
- Praktika sind deine Berufserfahrung. Beschreibe sie mit zwei Stichpunkten, was du gemacht und gelernt hast – nicht nur mit dem Firmennamen.
- Hobbys lohnen sich, wenn sie etwas über dich erzählen: Mannschaftssport, Musikinstrument, Ehrenamt, Programmieren. „Freunde treffen“ lässt du weg.
- Lass deinen Lebenslauf von jemandem gegenlesen. Rechtschreibfehler fallen Ausbildungsbetrieben besonders auf, weil es sonst wenig zu vergleichen gibt.
- Erkläre im Profil in einem Satz, warum dich genau dieser Beruf interessiert – ein Erlebnis im Praktikum, ein Hobby, ein Vorbild. Für viele Betriebe zählt das mehr als jede einzelne Note.
Gehalt
Gehälter hängen von Region, Tarif, Erfahrung und Betriebsgröße ab – eine einzelne Zahl hilft da wenig. Aktuelle Werte je Beruf veröffentlicht der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit.
Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit